HP Micro Server E-SATA VMWARE

Die Tage hab ich mich mal wieder mit meinem HP Micro Server auseinander gesetzt.

Irgendwie war mir der Platz ausgegangen. Ich könnte natürlich größere Platten kaufen, bei den aktuellen Preisen, nach wie vor teuer. Dann müßte ich das RAID neu erstellen etc etc.

Habe ich mir überlegt wieso nicht ein RAID Gehäuse kaufen und per E-SATA anhängen. VMWARE kann seit Version 5 auch SATA.

Gesagt und bestellt.

Ich habe etwas geschaut und mir für folgendes Gerät entschieden

FANTEC QB-35US3R

Wie in den Berichten ist die vordere Klappe echt etwas wackelig. Wer nicht oft auf und zu macht. Bekommt ein gutes Gerät mit ordentlich Speed. Es ist keine Web Obferfläch vorhanden um zu schauen wie es dem RAID etc geht. Es gibt Software vom Controller Herseller JMicron

Hier ein kurzer Bericht von einem anderen Benutzer

http://www.hardwareluxx.de/community/f15/fantec-qb-35us3r-4-bay-raid-840483.html

Es sind alle Kabel dabei von USB 3.0 bis zum E-SATA Kabel 🙂

Ich habe noch 3 alte Platten, 500 GB 7200.
RAID 5 ich habe unter ATTO zwischen 80 und 120 Schreib und Leserate, was ich sehr ordentlich finde.
Die Performance unter VMWARE ist echt super.

Es ist eine tolle Alternative. Für den gleichen Preis bekomm ich etwa eine Raid Controller ohne Cache.
Wäre mir die Idee früher gekommen, hätte ich den SAS Controller für was anderes verwendet, was ich wohl auch machen werde 🙂

Das RAID Gehäuse schaltet sich aus, sollte das Hauptsystem herunter gefahren werden.

HP Micro Server N36L, N40L mit RAID Controller

Ich habe schon seit längeren einen HP Micro Server N36L und bin hochzufrieden damit. Es gibt schon einen Nachfolger den N40L, er hat eine etwas schnellere CPU. 1,3 GHz auf 1,5 GHz sonst ist alles beim alten.

Damit kann man sich mal ein NAS bauen oder einen Heimserver ohne lang rumschrauben zu müssen.
Ich verwende ihn oft um mal eine “Testumgebung” aufzuziehen.
Gerade für kleinere Firmen eine Überlegungwert. HP bietet hier verbesserten Support an.

RAID 1 geht mit integriertem Chipsatz unter Windows ohne Probleme. Läßt sich auch Windows Home Server installieren oder Windows Server 2008 R2. Es gibt Leute die haben sich einen Cluster gebaut. 5 solche Micro Server gekauft.
Doch sobald Linux zum Einsatz kommt, hapert es leider. Ja ich könnte auch ein Software Raid 1 einrichten.
Ich betreibe den HP N36L mit einem ESXI 5.0 auf einem USB Stick. Da ist dies leider nicht möglich. Es gibt einen internen USB Port.

Da ich mir meinen HP N36L etwas gepimpt haben. Schlummern nun 8 GB RAM drin sowie eine weitere Netzwerkkarte. RAM wird ECC verwendet. KINGSTON HP 4GB 1333MHZ DDR3 ECC kostet ca. 40 Euro pro Riegel. Braucht 2 RAM Riegel um auf max. 8 GB zu kommen.

Sowie eine HP Smart Array P212/Zero Memory Controller PCI-E, damit kann ich unter Linux auf ein Hardware Raid 1 zugreifen.
Software RAID mag ich nicht so. Dem Controller fehlt der RAM. Er kostet ca. 160 Euro. Wer noch etwas RAM mit Batterie haben möchte, zahlt gute 160 Euro dafür. Was einen Preis von ca. 320 Euro macht. Sucht nach 512MB BBWC
HP listet dies auch noch mal genau auf
http://h18004.www1.hp.com/products/servers/proliantstorage/arraycontrollers/index.html

Der Einbau des Controllers ging so. Das Mainboard muß ausgebaut werden und die Kabel mit dem Backplane Anschluß etwas neu verlegt werden. Etwas Erfahrung im basteln, sollte man schon haben. Kurz gesagt etwas fummelig. Wenn es fertig, passt es gut ins Gehäuse.

Es gibt noch eine Remote Karte. Damit läßt sich der Server ohne Monitor, Tastatur betreiben. Sehr praktisch. Für ca. 80 Euro kostet es auch nicht die Welt.

Kann den Micro Server von HP echt empfehlen. Von Fujitsu gibt es eine ähnliche Baureihe. Hier schlummert eine größere CPU mit ca. 2,5 GHz und mehr drin. Leider nicht mehr so kompakt.

*Update*

Es gibt einen Nachfolger für den N40L, es ist der N54L

http://konkretor.blog.de/2012/12/16/n40l-nachfolger-15326524/